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Erfolgsrezept

Vom guten Vorsatz zur Verwirklichung

Das Erfolgsrezept in 5 einfachen Schritten:

Anlässlich des Jahreswechsels habe ich etwas aus meiner Coaching-Schatzkiste geholt, das ich gern mit Ihnen teilen würde: Es ist eine sehr effektive Methode wie Sie ein Vorhaben so in die Tat umsetzen, dass es dauerhaft Erfolge zeigt.

Gute Vorsätze sind zum Jahresbeginn meist auf die eine oder andere Weise ein Thema: Entweder indem man sie fasst oder indem man bewusst darauf verzichtet – vielleicht weil die guten Vorsätze erfahrungsgemäß ohnehin nicht lange vorhalten. Aber warum ist das so? Was macht den Unterschied aus, dass ein guter Vorsatz tatsächlich langfristig verwirklicht wird und Früchte trägt?

Ich habe mich selbst lange gewehrt mir etwas zum Jahresbeginn vorzunehmen. Irgendwie wollte ich mich nicht auf etwas festlegen und in der Folge dann aus einem selbst auferlegten Zwang heraus etwas machen müssen, das mir schwer fällt. Oder mich dann in der Situation wieder zu finden, dass ich das Vorgenommene nicht erreicht habe.

Dann aber hat sich etwas Grundlegendes für mich geändert. Ich habe verstanden, dass die guten Vorsätze bisher nur meinem Denken entsprungen sind und nicht meinem Innersten. Und mir hat der Anker gefehlt, ein Wert, auf den ich mich in herausfordernden Momenten berufen kann. Sowohl mein Vorhaben selbst als auch dieser Referenzwert müssen aus meinem Innersten kommen. Dann habe ich ein klares: Ich will! Und dieses ICH WILL ist das Commitment, eine Selbstverpflichtung aus dem echten inneren Wollen heraus. Auf dieser Basis sieht die Sache dann ganz anders aus.

Welchen guten Vorsatz haben Sie? Kommt das aus dem Kopf – weil es vernünftig wäre? Was ist mit Ihrem Innersten? Wollen Sie das wirklich? In welcher Form? Und wofür wollen Sie es – wohin bringt es Sie, wenn Sie es umsetzen?

Nehmen wir als Beispiel einen Menschen, der zu Silvester den guten Vorsatz fasst in Zukunft weniger Süßes zu essen, weil er merkt, dass es seinem Darm und der Figur nicht gut tut. Allerdings – nach einigen anstrengenden Arbeitstagen kommt dann zum Feierabend wieder die Lust auf Süßigkeiten. (Vielleicht ist das ein bekanntes Szenario.) Weil der gute Vorsatz nur aus dem Denken kam, kann er auch schnell wieder vergessen werden oder durch andere Gedanken ersetzt werden, die prima als Ausreden herhalten. „Das eine Mal schadet nichts. Heute brauche ich das mal.“ Und schon ist der gute Vorsatz dahin. Der Beweggrund für sein Handeln ist ihm nicht bewusst und die Konsequenzen seines Handelns werden verdrängt. Ihm fehlt ein Anker. Er handelt nicht für sich, sondern gegen sich.

Ein anderer Mensch merkt auch, dass ihm Süßes nicht gut tut und er fasst den Vorsatz weniger davon zu essen. Diesen Gedanken gleicht er ab mit seinem Innersten. Er fragt sich: „Was ist mir wirklich wichtig im Leben – ganz grundsätzlich?“ Er erkennt, dass er mehrere Werte im Leben hat, die für ihn von großer Bedeutung sind. Einer davon ist Gesundheit. Das ist es, was er grundsätzlich wirklich im Innersten will. Dafür ist er bereit etwas zu verändern. Gesundheit ist sein Grund und Boden. Er entscheidet sich bewusst: „Ich will mein Verhalten in Bezug auf Süßigkeiten ändern, ich esse weniger Zucker und ich tue das für meine Gesundheit. Das ist mein Beweggrund. Mein Commitment ist es für meine Gesundheit zu sorgen.“ Nach einigen anstrengenden Arbeitstagen kommt dann zum Feierabend wieder die Lust auf Süßigkeiten. Der Mensch hat aber ein Commitment: „Ich will gesund sein. Was ich tue ist für Gesundheit und ich tue es, weil ich es will.“ Wenn er jetzt tatsächlich hungrig ist und sein Körper Nahrung braucht, nimmt er sich etwas zum Essen, das ihm schmeckt UND das seinem Ziel dient. Er ist sich seines Beweggrundes bewusst und er sieht die Konsequenzen seines Handelns. Er hat einen Anker. Er handelt für sich, nicht gegen sich.

Hier ist das Erfolgsrezept in 5 Schritten:

Schritt 1: Befragen Sie Ihr Innerstes (Beweggrund erkennen).
Wenn Sie einen Wunsch für das neue Jahr haben, nehmen Sie sich etwas Zeit und stellen sich zunächst einmal die Frage: Welche Werte sind mir grundsätzlich wichtig? Was würde die Welt zu einem besseren Ort machen? Was liegt mir am Herzen? Denn wir brauchen etwas Größeres, WOFÜR wir etwas tun und dieses Etwas muss aus unserem Inneren kommen. Im obigen Beispiel war der Wert Gesundheit. Doch jedem Menschen sind unterschiedliche Werte wichtig, das ist ganz individuell. Befragen Sie in Stille Ihr Innerstes.
Nehmen Sie nun den ersten Wert, der Ihnen spontan einfällt, als Ihren Grundwert. Spüren Sie das noch eine Weile. Achtung, jetzt nicht das Denken die Herrschaft übernehmen lassen und im Kopf eine Pro-und-Contra-Liste machen oder den Wert gleich wieder in Frage stellen. Sondern bleiben Sie präsent, atmen Sie und spüren Sie: „Wie fühlt sich das an?“ Wenn es sich rund und stimmig anfühlt, ist dieser Wert Ihr Grund und Boden, Ihr ganz eigener grundsätzlicher Beweggrund. Ansonsten bleiben Sie beim Fühlen und laden Sie Ihren Grundwert ein zu Ihnen zu kommen: der Wert, der sich gut anfühlt.

Schritt 2: Committen Sie sich Ihrem Grundwert / Beweggrund.
Committen Sie sich jetzt diesem Beweggrund: Ein Commitment ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, eine verlässliche Zusage an sich selbst.
„Was ich tue, ist für (Ihr Grundwert). Was ich sage, ist für (Ihr Grundwert). Was ich denke, ist für (Ihr Grundwert).“
Oft sind wir verständlicherweise vorsichtig damit uns zu etwas zu committen. Dahinter steckt die Angst sich auf etwas festzulegen, das nicht wirklich das eigene Ding ist. Indem Sie aber in Schritt 1 Ihr Innerstes – Ihr authentisches Selbst – befragt haben, haben Sie sichergestellt, dass Ihr Commitment sich auf Ihren ureigensten selbst gewählten Wert bezieht. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Intuition und Ihr Gefühl Ihnen genau den richtigen Grundwert genannt haben. Er kam aus Ihrem Innersten.

Schritt 3: Gleichen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem Innersten ab (Ziel und Form erkennen).
Jetzt kommen noch drei Fragen, die Sie sich selbst stellen können:
Was will ich künftig tun – was ist mein Vorhaben? (z.B. 2 Mal pro Woche joggen gehen)
Was verspreche ich mir davon – was will ich damit erreichen – was ist mein eigentliches Ziel? (z.B. Fitness)
Gehen Sie noch einmal in sich und fragen sich: Gibt es denn noch andere Formen, um das umzusetzen, das ich erreichen möchte? (z.B. tanzen oder Yoga für das Ziel Fitness) Wie fühlt es sich an, wenn Sie sich vorstellen das eine oder das andere zu tun? Wo ist die größte Resonanz, die größte Freude? Wählen Sie neu. Entscheiden Sie sich für die Form der Umsetzung, die genau Ihr Ding ist. Manchmal haben wir uns anfangs schon mit einer Vorstellung „verrannt“. Es geht darum, das Ziel vor Augen zu haben, das Sie eigentlich damit erreichen wollen. Und sich dann bewusst für die Form der Umsetzung zu entscheiden, die am besten zu Ihrem Wesen passt.

Schritt 4: Richten Sie Ihr Vorhaben an Ihrem Grundwert und Ihrem Ziel aus.
Bringen Sie jetzt Ihr Vorhaben in Einklang mit Ihrem ganz grundsätzlichen Beweggrund. Formulieren Sie das als einen Satz, als Commitment speziell für Ihren Wunsch.
„Ich höre auf mit / fange an mit (Ihr Vorhaben aus Schritt 3), und das tue ich aus (Ihr Wert / Beweggrund aus Schritt 1). Ich tue es, weil ich es will (Commitment aus Schritt 2) und ich tue es für (Ihr Ziel aus Schritt 3).“
z.B.: „Ich gehe zweimal pro Woche zum Sport, und das tue ich aus Liebe zu mir selbst. Ich tue es, weil ich es will und ich tue es für meine Fitness.“
Dieses Commitment ist Ihr Anker, der auch fest bleibt, wenn mal ein Wind kommt. Ihr Ziel ist Ihre Ausrichtung – dahin geht die Reise.

Schritt 5: Verankern Sie sich in Ihrem Commitment.
Folgendes ist noch wichtig: Erneuern Sie Ihr Commitment jeden Tag. Nehmen Sie sich eine Minute am Morgen dafür, sprechen Sie Ihr Commitment bezüglich Ihres Vorhabens (das Sie in Schritt 4 formuliert haben) erneut aus; laut, klar und aufrichtig in Übereinstimmung damit.
Und wenn Sie es wirklich ernst meinen: Erneuern Sie täglich auch Ihr grundsätzliches Commitment (das Sie in Schritt 2 formuliert haben). Das ist der Turbo-Antrieb. Damit kann sich noch vieles andere in Ihrem Leben neu ausrichten!

Diese Vorgehensweise ist ein Erfolgsgeheimnis, das Sie natürlich nicht nur für die berühmten guten Vorsätze zum Jahresbeginn, sondern auch jederzeit für andere Vorhaben anwenden können. Der Schlüssel liegt darin vom bloßen Wunschdenken – vom Kopf – ins Innere zu gehen. Und dort den Grundstein freizulegen, auf dem Sie aufbauen, das Ziel klar vor Augen.

„Commitment ist der erste Schritt zum Glück.“
Yogi Bhajan

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude mit dem Anwenden dieser kraftvollen, richtungs-weisenden Methode. Über Ihr Feedback und Ihre Erfolgsberichte freue ich mich! Wenn Sie Unterstützung bei einem der Schritte im Prozess benötigen, bin ich gerne für Sie da.

Und falls Sie für dieses Jahr ein größeres Vorhaben ins Auge fassen, lohnt es sich noch genauer hinzuschauen ehe Sie viel Zeit und Geld in die Umsetzung investieren. In einem individuellen Coaching-Gespräch können wir das Projekt gemeinsam beleuchten unter dem Aspekt: Ist es auf allen Ebenen im Einklang mit Ihrem Innersten? Denn nur so kann das Ganze langfristig von Erfolg gekrönt und authentisch sein. Ich stehe Ihnen gern zur Seite, damit Ihr Projekt von Anfang an auf sicherem Grund und Boden steht – auf Ihrem eigenen.

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