Prophylaxe vor Corona

Die derzeitige Entwicklung durch die weltweite Corona-Epidemie zeigt starke Auswirkungen auf praktisch alle Lebensbereiche und versetzt viele Menschen in Angst und Aufruhr.

Epidemien gab es in der Menschheitsgeschichte immer wieder. Während der Grippe-Pandemie 1918/19 starben global Millionen von Menschen (europaweit ca. ein Drittel der Bevölkerung). Doch befinden wir uns in der glücklichen Lage über Wissen und Erfahrung in der Anwendung homöopathischer Mittel zu verfügen. Die Homöopathie ist geradezu prädestiniert bei der Behandlung von Viruserkrankungen. Wir müssen die homöopathischen Mittel nur richtig einsetzen! Bei der SpanischeGrippe haben hauptsächlich Ärzte in den USA homöopathisch behandelt und der Erfolg spricht für sich: Während unter konventioneller Behandlung die Sterblichkeit bei 28,2 % lag, konnten die Homöopathen mit nur 1,05 % Sterblichkeitsrate unzählige Menschenleben retten (Quelle: interhomeopathy.org). Bei Epidemien wird schon seit 200 Jahren erfolgreich homöopathisch behandelt. Und auch eine Prophylaxe im Vorfeld ist möglich.

Das durch den Coronavirus Sars-CoV-2 verursachte Bild der Lungenkrankheit COVID-19 kann von symptomlos bis hin zu schwerer Lungenentzündung und Tod variieren. Die Inkubationszeit liegt bei 5-6 Tagen (Spannweitevon 1-14Tagen). Die Symptome beginnen dann in den meisten Fällen mit Fieber, gefolgt von trockenem Husten, zum Teil mit Auswurf und Kurzatmigkeit. Außerdem Müdigkeit, allgemeine Schwäche, ggf. Kopfschmerzen sowie Glieder- und Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Seltener sind Schwindel, Durchfall und Erbrechen sowie Fließschnupfen, Niesen und Halsschmerzen. Nach einigen Tagen kann sich eine Lungenentzündung entwickeln, auch mit Beteiligung des Rippenfells (Pleuropneumonie). (Quelle: rki.de)


Man unterscheidet im Verlauf der Erkrankung die folgenden v
ier Stadien:

Stadium 1: milder Verlauf, keine Atemwegsbeschwerden

Stadium 2: mäßiger Verlauf, mit Fieber und Atemwegsbeschwerden, ggf. auch Lungenentzündung

Stadium 3: schwerer Verlauf mit Atemnot (ca. 14 % der Infizierten)

Stadium 4: Kritischer Verlauf mit Atemversagen, Zyanose und Kollaps (ca. 6 % der Infizierten – die Letalität innerhalb dieser Gruppe liegt bei 22%)

 

80% der Infizierten durchleben nur Stadium 1 und 2 (oder ganz symptomlos) und erholen sich vollständig; ca. 20 % der Erkrankten gehen in Stadium 3 bzw. 4 über. Risikogruppe sind v.a. ältere Menschen. Die Sterblichkeitsrate bei Kindern und jungen Menschen ist extrem gering. Rauchen, Asthma, COPD, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs gelten als Risikofaktoren (Quelle: narayana-verlag.de/aktuelles.php).

 

Nun zur homöopathischen Behandlung und der Möglichkeit der Prophylaxe: Aufgabe des Prophylaxemittels ist es den Ausbruch der Krankheit ganz abzuwenden oder einen weit milderen Verlauf zu erzielen. Von den in Frage kommenden homöopathischen Mitteln deckt Bryonia das Anfangsstadium am besten ab. Es wird daher derzeit als Genius epidemicus empfohlen. Der Genius epidemicus ist dasjenige Mittel, das das Krankheitsgeschehen einer Epidemie am besten abdeckt, d.h. es ist das vorrangige Heilmittel einer bestimmten Epidemie. Doch auch Arsenicum album und Gelsemium können ggf. dafür in Frage kommen – wir befinden uns noch in der Phase, in der die Fachwelt weltweit Erfahrungen zu COVID-19 sammelt. Da die Krankheit wie gesagt in vier Stadien verlaufen kann, werden bei der Behandlung durchaus noch weitere homöopathische Arzneimittel benötigt. Doch für die Prophylaxe kommt der Genius epidemicus zum Einsatz (Quelle: www.doctorbhatia.com).

 

Derzeit wird folgendes empfohlen: Nehmen Sie zweimal wöchentlich Bryonia C 30 ein, wenn noch kein Krankheitskontakt bestanden hat. Sobald ein Fall in Ihrer nahen Umfeld aufgetreten ist, nehmen Sie das Mittel eine Woche lang täglich ein, um danach zur oben genannten Dosierung zurückzukehren, so lange bis die Ansteckungsgefahr deutlich abgenommen hat. Bitte nehmen Sie das Mittel aber nicht über einen längeren Zeitraum ein ohne sich nach dem aktuellen Wissensstand zu erkundigen, denn es können sich mit der Zeit wie gesagt auch Arsenicum album oder Gelsemium statt Bryonia als passendere Prophylaxemittel erweisen. Aktuelles erfahren Sie immer wieder auf dieser Website.

 

Zur Einnahme des homöopathischen Prophylaxemittels: Zwei Globuli lutschen oder unter der Zunge zu gehen lassen. Vorher und nachher 15 Minuten lang nicht essen, trinken oder Zähneputzen, so dass das Mittel gut über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Diese Dosierung gilt für Kinder und Erwachsene; nur bei sehr schwachen, alten Menschen wird eine geringere Potenz und dafür häufigere Gabe empfohlen. Falls doch Symptome auftreten (z.B. weil schon zuvor eine Ansteckung stattgefunden hat): das Prophylaxemittel absetzen und eine Akutanamnese machen (lassen), um das spezifische homöopathische Heilmittel zu bestimmen. Außerdem natürlich die Hygieneregeln und sonstigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachten.

 

Bitte erkundigen Sie sich regelmäßig nach dem aktuellen Erkenntnisstand. Für Updates zum Prophylaxemittel sowie Infos zu derzeit wichtigen Mitteln für Ihre homöopathische Hausapotheke stehe ich Ihnen zu den Telefonsprechzeiten Montag bis Freitag 10-12 und 14-16 Uhr gerne zur Verfügung unter: 0178/1889905

Informationsstand: 14.3.2020