Aktuell

Corona: Welche Mittel können schützen?

Mit homöopathischer Behandlung kann die Sterbequote extrem gesenkt werden, wie frühere Epidemien immer wieder gezeigt haben. Und auch schon zur Prophylaxe werden bestimmte homöopathische Mittel erfolgreich eingesetzt. Erste vielversprechende Ergebnisse gibt es im Iran zu verzeichnen, von präventivem Schutz vor Corona bis hin zur Behandlung schwerster Fälle. Die Forschung nach dem Genius epidemicus, dem homöopathischen Mittel das sowohl schützt als auch heilt, geht weiter. Empfohlen wird in jedem Fall die präventive Einnahme des individuellen homöopathischen Konstitutionsmittels zur Stärkung des Immunsystems.

 

Die teilweise rasante Ausbreitung des aktuellen Coronavirus führt weltweit zu nennenswerten Einschränkungen bei Nicht-Erkrankten und zu viel Leid bei den betroffenen Menschen und deren Familien. Zum heutigen Stand haben wir ca. 400.000 Erkrankte weltweit und etwa 18.000 Verstorbene (nach den offiziellen Meldungen der einzelnen Länder). (Quelle: https://ncov2019.live)

Das wirft natürlich zwei essentielle Fragen auf: Zum einen die Frage nach einer wirksamen Behandlung dieser Krankheit und zum anderen nach guten Prophylaxe-Mitteln. Wie bereits im vorigen Artikel beschrieben, kann die Homöopathie beides bieten; dies hat die Geschichte der Epidemien immer wieder bewiesen.

Ich nehme gerade an einem internationalen Online-Kongress zur Prophylaxe und Behandlung von Covid-19 teil. Renommierte Fachleute aus der homöopathischen Welt sind zusammengekommen, um ihr Wissen zu teilen und den Menschen wirksame Hilfe anzubieten. Dr. André Saine (homöopathischer Arzt in Canada, Epidemiologe, Dozent und Dekan) appelliert: „Homöopathie sollte immer die erste Art von Behandlung bei Influenza-assoziierter Lungenentzündung sein. Die Ergebnisse, die die Homöopathie seit mindestens 1850 erzielen kann, sind spektakulär. Wenn man reine, individualisierte Homöopathie mit Einzelmitteln – genuine Homöopathie – betreibt, sollte die Mortalitätsrate nahe 0 sein.“

Dasjenige homöopathische Mittel, das während einer Epidemie sowohl vor der Krankheit schützt als auch die Krankheit heiltwird Genius epidemicus genannt. In den Epidemien der Vergangenheit gab es immer wieder einen solchen (Vergleichszahlen der Mortalität zwischen homöopathischer und konventioneller Behandlung siehe mein voriger Artikel). Und natürlich setzen viele Homöopathen jetzt alles daran den homöopathischen Genius epidemicus für die aktuelle Pandemie zu finden. Allerdings muss auch hier sehr differenziert vorgegangen werden: Der Genius epidemicus ist immer abhängig von den drei Faktoren Mensch, Ort und Zeit. Unterschiedliche Arten von Menschen brauchen unterschiedliche Behandlung und diese ist selbstverständlich auch abhängig vom Zustand des Menschen bzw. des Stadiums der Krankheit. Der Ort spielt insofern eine Rolle, als klimatische Bedingungen und andere Aspekte wesentliche Einflüsse auf den Menschen haben. Insofern wird es wohl zu einem bestimmten Zeitpunkt an verschiedenen Orten unterschiedliche homöopathische Prophylaxe- und Heilmittel und damit verschiedene Genii epidemici geben.

Folgende Erfahrungen konnten für Covid-19 bis dato von den behandelnden homöopathischen Ärzten weltweit gesammelt werden:
Im
Iran ist der Genius epidemicus mit hoher Wahrscheinlichkeit das Mittel Camphora; es wird dort erfolgreich sowohl zur Heilung als auch zur Prophylaxe eingesetzt. Dr. Rajan Sankaran hat im Iran (Stand 23.3.20) 14 Coronafälle mit schwersten Verläufen behandelt und alle konnten innerhalb von 10-12 Stunden signifikante Verbesserung durch die homöopathische Behandlung erfahren. Außerdem hat er 40 Familienangehörige von infizierten Coronakranken erfolgreich präventiv mit Camphora behandelt. Die Erkrankung brach bei niemandemaus. (Quelle: Homöopathie-Kongress „United to heal“)

In Indien wird Arsenicum album als Genius epidemicus angesehen und wird den Menschen teilweise sogar von der Regierung zur Verfügung gestellt (Quelle: Homöopathie-Kongress „United to heal“).

Hierzulande hat die Homöopathie leider noch nicht den Stellenwert erreicht, der dieser erfolgreichen Heilmethode gebührt, und dadurch gibt es bedauerlicherweise noch keine ausreichenden Erfahrungen zur Prophylaxe und Heilung mit Homöopathika bei der aktuellen Epidemie. So stützen wir uns auf die Überlegungen renommierter homöopathischer Ärzte aus den USA und Canada:

Dr. Paul Herscu (homöopathischer Arzt, Dozent und Fachbuchautor) unterscheidet die folgenden vier Gruppen bei Prophylaxe und Behandlung von Covid-19: 
Gruppe 1 (symptomloser Krankheitsverlauf) sowie Gruppe 2 (milder Krankheitsverlauf) sollten sich jetzt mit ihrem Konstitutionsmittel schützen. Falls dies noch nicht bekannt ist, sollte man bei einem erfahrenen Homöopathen eine Erstanamnese machen, um das Konstitutionsmittel zur Stärkung des Immunsystems und dadurch zur Krankheitsprävention zu ermitteln.
Gruppe 3 (deutlicher Akutzustand, auch mit Lungenentzündung): Wenn viele Menschen an einem Ort auf dieselbe Art und Weise erkranken, benötigen sie zur Behandlung i.d.R. den Genius epidemicus als homöopathisches Akutmittel. „Wobei berücksichtigt werden muss, dass es immer auch Patienten geben wird, die in dieser Epidemie individuelle Symptome haben und besser auf das zu ihnen passende Arzneimittel reagieren als der Genius epidemicus.“ (Dr. Rajan Sankaran)
Gruppe 4 (schwere und schwerste Krankheitsverläufe, drohender Kollaps mit Atemstillstand): Hier werden z.T. sehr spezifische Mittel benötigt, die im Verlauf der Lungenentzündung auch wechseln können. Dr. Rajan Sankaran hat die Patienten in diesem Krankheitsstadium mit Camphora behandelt, weil dieses Mittel wirksam ist bei genau dieser Art von Schwächezuständen, die plötzlich eintreten und sich rapide verschlimmern. (Quelle: narayana-verlag.de)


Was bedeutet dies nun für die
homöopathische Prophylaxe in Deutschland bzw. Europa zum jetzigen Zeitpunkt? Besonders Italien hat es mit einer bisherigen Sterbequote von ca. 10 % sehr hart getroffen. Wie viele Menschen müssen noch sterben bis endlich flächendeckend homöopathisch behandelt wird?! Dr. André Saine: “Es sterben 50% aller Menschen, die wegen der jetzigen Corona-Epidemie auf die Intensivstation kommen, und das ist nicht nötig!” (Er bezieht sich hier auf weltweite Zahlen, nicht nur auf Italien.)
Ob Camphora sich auch in Europa als gutes Prophylaxemittel erweisen wird, muss noch erforscht werden. Auch wenn wir nicht den EINEN Genius epidemicus haben, der weltweit für alle Menschen gilt, so ist eine wirksame homöopathische Prophylaxe doch erzielbar, indem wir die drei Faktoren Mensch, Ort und Zeit genauer betrachten. 

Bestimmte Konstitutionen (Reaktionstypen) werden auf eine bestimmte Art und Weise akut krank. Wenn wir also die Wirkkraft bestimmter homöopathischer Mittel mit dem derzeitigen Krankheitsgeschehen vergleichen, so kann man hierzulande sowohl an Bryonia als auch an Arsenicum album als Genius epidemicus und damit auch als Prophylaxemittel denken. Bryonia kommt mehr für Menschen in Frage, die vielbeschäftigt sind und auch noch zuhause an ihre Arbeit denken. Arsenicum album ist besonders für Menschen geeignet, die Angst vor Ansteckung haben – und diese Angst hat ja kollektiv in jüngster Zeit deutlich zugenommen. Jeder ist hier persönlich aufgefordert bei sich zu schauen, was für ihn mehr zutrifft. Auch bei Kindern kann man sehen, ob es sich um einen eher ängstlichen, unruhigen Typen handelt (eher Arsenicum album zur Prophylaxe) oder um ein vitales, kräftiges Kind (eher Bryonia zur Prophylaxe). Das entsprechende Mittel kann präventiv in der Potenz C30 gegeben werden; zwei Globuli zweimal wöchentlich. Als Potenz für alte und/oder schwache Menschen C6 statt C30 und Dosierung einmal täglich drei Globuli. Diese Herangehensweise ist natürlich sehr vereinfacht. Wie immer in der Homöopathie muss die Individualität des Menschen angeschaut werden. Insofern ist das individuell bestimmte Konstitutionsmittel in jedem Fall die bessere Alternative, denn ein gutes Immunsystem bietet den besten Schutz, um den Ausbruch der Krankheit zu vermeiden oder diese wesentlich milder verlaufen zu lassen.

Da es Heilpraktikern nicht erlaubt ist Infektionskrankheiten wie diese zu behandeln, darf ich Ihnen im Erkrankungsfall nicht behilflich sein. Doch ich stehe Ihnen zur Verfügung bei der Beratung zur Prophylaxe und bei Fragen zur derzeit empfohlenen homöopathischen Hausapotheke. Und ich bin vor allem für Sie da, wenn es JETZT um die Stärkung Ihres Immunsystems geht, was mit dem individuell passenden Konstitutionsmittel möglich ist und ausdrücklich von Dr. Paul Herscu empfohlen wird. Ich möchte hiermit all meinen Patienten raten, zum Schutz ihr Konstitutionsmittel noch einmal einzunehmen. Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Termins hierzu kontaktieren Sie mich gern. Für Menschen, die bisher noch nicht in homöopathischer Behandlung sind: Bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung für eine Erstanamnese (die zur Zeit per Telefon oder Skype / Facetime / Zoom stattfindet) über das Kontaktformular oder telefonisch an mich: 0178/1889905

Informationsstand: 24.3.2020

Die oben empfohlenen Prophylaxemittel sollen nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden; bei Unwohlsein bitte absetzen und mich kontaktieren. Bitte erkundigen Sie sich auch unbedingt immer wieder über den aktuellen Stand; ich veröffentliche an dieser Stelle immer wieder Updates. Die Empfehlungen sollen die vorsorglichen und absolut nötigen Schutzmaßnahmen nicht ersetzen. Wenn Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt und begeben sich in medizinische Behandlung. Es steht Ihnen im Erkrankungsfall natürlich frei sich und Ihre Familie zusätzlich mit homöopathischen Mitteln zu behandeln.

 

Prophylaxe vor Corona

Die derzeitige Entwicklung durch die weltweite Corona-Epidemie zeigt starke Auswirkungen auf praktisch alle Lebensbereiche und versetzt viele Menschen in Angst und Aufruhr.

Epidemien gab es in der Menschheitsgeschichte immer wieder. Während der Grippe-Pandemie 1918/19 starben global Millionen von Menschen (europaweit ca. ein Drittel der Bevölkerung). Doch befinden wir uns in der glücklichen Lage über Wissen und Erfahrung in der Anwendung homöopathischer Mittel zu verfügen. Die Homöopathie ist geradezu prädestiniert bei der Behandlung von Viruserkrankungen. Wir müssen die homöopathischen Mittel nur richtig einsetzen! Bei der SpanischeGrippe haben hauptsächlich Ärzte in den USA homöopathisch behandelt und der Erfolg spricht für sich: Während unter konventioneller Behandlung die Sterblichkeit bei 28,2 % lag, konnten die Homöopathen mit nur 1,05 % Sterblichkeitsrate unzählige Menschenleben retten (Quelle: interhomeopathy.org). Bei Epidemien wird schon seit 200 Jahren erfolgreich homöopathisch behandelt. Und auch eine Prophylaxe im Vorfeld ist möglich.

Das durch den Coronavirus Sars-CoV-2 verursachte Bild der Lungenkrankheit COVID-19 kann von symptomlos bis hin zu schwerer Lungenentzündung und Tod variieren. Die Inkubationszeit liegt bei 5-6 Tagen (Spannweitevon 1-14Tagen). Die Symptome beginnen dann in den meisten Fällen mit Fieber, gefolgt von trockenem Husten, zum Teil mit Auswurf und Kurzatmigkeit. Außerdem Müdigkeit, allgemeine Schwäche, ggf. Kopfschmerzen sowie Glieder- und Gelenkschmerzen und Schüttelfrost. Seltener sind Schwindel, Durchfall und Erbrechen sowie Fließschnupfen, Niesen und Halsschmerzen. Nach einigen Tagen kann sich eine Lungenentzündung entwickeln, auch mit Beteiligung des Rippenfells (Pleuropneumonie). (Quelle: rki.de)


Man unterscheidet im Verlauf der Erkrankung die folgenden v
ier Stadien:

Stadium 1: milder Verlauf, keine Atemwegsbeschwerden

Stadium 2: mäßiger Verlauf, mit Fieber und Atemwegsbeschwerden, ggf. auch Lungenentzündung

Stadium 3: schwerer Verlauf mit Atemnot (ca. 14 % der Infizierten)

Stadium 4: Kritischer Verlauf mit Atemversagen, Zyanose und Kollaps (ca. 6 % der Infizierten – die Letalität innerhalb dieser Gruppe liegt bei 22%)

 

80% der Infizierten durchleben nur Stadium 1 und 2 (oder ganz symptomlos) und erholen sich vollständig; ca. 20 % der Erkrankten gehen in Stadium 3 bzw. 4 über. Risikogruppe sind v.a. ältere Menschen. Die Sterblichkeitsrate bei Kindern und jungen Menschen ist extrem gering. Rauchen, Asthma, COPD, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Krebs gelten als Risikofaktoren (Quelle: narayana-verlag.de/aktuelles.php).

 

Nun zur homöopathischen Behandlung und der Möglichkeit der Prophylaxe: Aufgabe des Prophylaxemittels ist es den Ausbruch der Krankheit ganz abzuwenden oder einen weit milderen Verlauf zu erzielen. Von den in Frage kommenden homöopathischen Mitteln deckt Bryonia das Anfangsstadium am besten ab. Es wird daher derzeit als Genius epidemicus empfohlen. Der Genius epidemicus ist dasjenige Mittel, das das Krankheitsgeschehen einer Epidemie am besten abdeckt, d.h. es ist das vorrangige Heilmittel einer bestimmten Epidemie. Doch auch Arsenicum album und Gelsemium können ggf. dafür in Frage kommen – wir befinden uns noch in der Phase, in der die Fachwelt weltweit Erfahrungen zu COVID-19 sammelt. Da die Krankheit wie gesagt in vier Stadien verlaufen kann, werden bei der Behandlung durchaus noch weitere homöopathische Arzneimittel benötigt. Doch für die Prophylaxe kommt der Genius epidemicus zum Einsatz (Quelle: www.doctorbhatia.com).

 

Derzeit wird folgendes empfohlen: Nehmen Sie zweimal wöchentlich Bryonia C 30 ein, wenn noch kein Krankheitskontakt bestanden hat. Sobald ein Fall in Ihrer nahen Umfeld aufgetreten ist, nehmen Sie das Mittel eine Woche lang täglich ein, um danach zur oben genannten Dosierung zurückzukehren, so lange bis die Ansteckungsgefahr deutlich abgenommen hat. Bitte nehmen Sie das Mittel aber nicht über einen längeren Zeitraum ein ohne sich nach dem aktuellen Wissensstand zu erkundigen, denn es können sich mit der Zeit wie gesagt auch Arsenicum album oder Gelsemium statt Bryonia als passendere Prophylaxemittel erweisen. Aktuelles erfahren Sie immer wieder auf dieser Website.

 

Zur Einnahme des homöopathischen Prophylaxemittels: Zwei Globuli lutschen oder unter der Zunge zu gehen lassen. Vorher und nachher 15 Minuten lang nicht essen, trinken oder Zähneputzen, so dass das Mittel gut über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Diese Dosierung gilt für Kinder und Erwachsene; nur bei sehr schwachen, alten Menschen wird eine geringere Potenz und dafür häufigere Gabe empfohlen. Falls doch Symptome auftreten (z.B. weil schon zuvor eine Ansteckung stattgefunden hat): das Prophylaxemittel absetzen und eine Akutanamnese machen (lassen), um das spezifische homöopathische Heilmittel zu bestimmen. Außerdem natürlich die Hygieneregeln und sonstigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachten.

 

Bitte erkundigen Sie sich regelmäßig nach dem aktuellen Erkenntnisstand. Für Updates zum Prophylaxemittel sowie Infos zu derzeit wichtigen Mitteln für Ihre homöopathische Hausapotheke stehe ich Ihnen zu den Telefonsprechzeiten Montag bis Freitag 10-12 und 14-16 Uhr gerne zur Verfügung unter: 0178/1889905

Informationsstand: 14.3.2020

Ein Plädoyer für entspanntes Tun

Entspannt arbeiten – das wollen wir doch alle, oder? Doch leider gibt es da eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Wollen und dem Umsetzen.

Hand aufs Herz – wie leicht fällt es uns denn wirklich unsere Arbeit im innerlich ruhigen Zustand zu tun? Heutzutage sind wir doch alle mehr oder weniger “on the run”. Gehetzt unterwegs, dann zuhause schnell noch die Spülmaschine ausräumen, kochen, essen. Das ist so zur Gewohnheit geworden, dass wir unseren schnellen Lebensstil für ganz normal halten. Klar, macht ja jeder so. Die körperlichen Langzeitfolgen von Stress sind gesellschaftlich so etabliert, dass auch dies nicht mehr hinterfragt wird.

Aber: War das eigentlich mal anders? Kürzlich erzählte mir eine liebe Bekannte von einer schönen Beobachtung während eines Besuchs auf dem Land bei den Schwiegereltern, wo die Uhren noch anders ticken. Alles hat dort seinen Rhythmus, seine Zeit. Die Arbeit wird in Ruhe verrichtet, weil sie in einem bestimmten Zeitrahmen getan wird. Und wenn es um 19 Uhr Abendessen gibt, wird vorher nicht noch schnell der Rest der Arbeit fertiggemacht, sondern es geht am nächsten Morgen um 9 Uhr damit weiter. Allein als ich das hörte, stellte sich schon eine innere Ruhe in mir ein. Was für eine tolle Inspiration!

Der Unterschied zu unserem schnellen Leben ist ja der: Die Vorstellung eine Arbeit in einer bestimmten Zeit zu erledigen, fällt weg. Unsere innere Erwartungshaltung ein Ergebnis y in Zeit x zu erreichen, mobilisiert unseren inneren Antreiber – die Stimme im Kopf, die sagt: “Noch schnell dies. Noch schnell das. Los, das schaffst du jetzt noch. Danach darfst du dich hinsetzen.” Der innere Antreiber ist leider nie zufrieden. Selbst wenn der Körper erschöpft aufs Sofa sinkt, kann der Kopf noch weiter arbeiten. Fernsehen oder YouTube lenken dann davon ab.

Wenn wir mal das größere Bild anschauen, besteht das moderne Leben aus einer Trennung zwischen Arbeiten und Entspannen, zwischen Tun und Sein. ENTWEDER man tut etwas ODER man ruht sich aus. (Im noch größeren Bild ist dies auch das Konzept von arbeiten-gehen-müssen und dann in-den-Urlaub-fahren dürfen).
Das Fatale ist die fixe Idee, dass man glaubt mehr Zeit zum Ausruhen zu haben, wenn man schneller arbeitet. Hat das je funktioniert? Magenschmerzen, Bluthochdruck oder andere Warnsignale des Körpers verschwinden schließlich nicht, wenn man sich nach dem Herumrennen endlich hinlegt.

Was also können wir ändern? Wie die Trennung zwischen Tun und Sein aufheben? Wie die Zwei zum Einen zusammenfügen?

Ich lade Sie ein sich mal hinzusetzen und zu empfinden, was dieser schnelle Lebensstil mit Ihnen macht. Nehmen Sie sich die Zeit das richtig zu fühlen. Vielleicht entsteht da eine Sehnsucht nach Ruhe, danach sich sinken zu lassen. Die Sehnsucht danach einfach nur zu sein anstatt zu tun. Eine Verlangsamung darf sich einstellen. Sie spüren sich selbst wieder mehr, was ja im Rennen gar nicht möglich war. Statt eines Abends vor dem Bildschirm – schaffen Sie sich die Oase der Begegnung mit sich selbst. Eine Kerze, ein natürlicher Duft, abendliche Ruhe, Dämmerung. Vielleicht liegen Sie einfach auf dem Sofa, schauen nur an die Decke und lassen den Atem fließen… Auf jeden Fall ist es ein Abend für Sie selbst; eine Gelegenheit für Sie langsam wieder mehr in Kontakt zu sich kommen.

Was kann daraus entstehen? Eine Möglichkeit zur Selbstreflektion… Erkenntnisse… innere Ruhe… das Gefühl von Frieden… Kontakt zu lang vergrabenen Herzenswünschen… Vielleicht entsteht auch ein Impuls, der aus dem Inneren kommt. Etwas Kreatives, das aus Ihnen entstehen möchte. Nehmen Sie diesen Impuls wahr und greifen Sie ihn auf, wenn es sich richtig anfühlt. Vielleicht ist der jetzige Moment oder der nächste Abend dafür geeignet, dem inneren kreativen Impuls zu folgen – möglicherweise etwas mit den Händen zu schaffen – ein vergessenes aber geliebtes Hobby wieder neu zu entdecken. Das ist dann eine schöne Erfahrung etwas zu tun und gleichzeitig zu sein. Da gibt es keine Trennung mehr zwischen Tun und Sein, sondern wir sind ganz  entspannt und ganz bei uns, während wir etwas tun. Da ist Gefühl, da ist das Herz mit dabei. Und Leistungsdenken und Zeit haben keine Bedeutung mehr.

Diese Erfahrung kann auch helfen langsam eine neue innere Haltung zu etablieren: Den Zustand bei sich selbst zu sein währenddessen man etwas tut – dieses Gefühl darf mehr und mehr in den Alltag einfließen. Auch inneren Impulsen Raum zu geben und sie umzusetzen. Den inneren Antreiber zu identifizieren und ihm zu sagen: Ich entscheide selbst was jetzt dran ist zu tun!

Und wenn Sie sich dabei ertappen wieder zu hetzen, dann halten Sie inne und atmen erstmal tief durch. Um sich daran zu erinnern, dass es auch anders geht: Entspannt und dass Herz und Seele mit dabei sind.

Über die Schönheit des Lebens

Inspiriert von der erblühenden Natur rings um uns… was liegt näher als einfach mal innezuhalten und uns von dieser Schönheit berühren zu lassen? Allein eine einzelne Blüte lädt uns ein für einige Momente zu verweilen, um uns an ihrem anmutigen Anblick zu erfreuen. Und so wie die Blütenblätter geöffnet sind, um die Besuche der Bienen und anderer Insekten einzuladen, so dürfen sich auch unsere Herzen öffnen für die Begegnung mit anderen und die Begegnung mit uns selbst.

Aber nehmen wir uns tatsächlich die Zeit für diese Begegnungen und für die Schönheit des Augenblicks? Ich weiß noch, dass ich in früheren Jahren manchmal festgestellt habe, dass der Frühling einfach so an mir vorüber gezogen ist… irgendwie schien ich zu beschäftigt gewesen zu sein, um wahrzunehmen, dass es noch ein Leben außerhalb des sich drehenden Alltags gab. Es scheint so normal zu sein, dass die Jahreszeiten kommen und so schnell wieder vergehen. So schnell, dass wir die Geschenke des Moments gar nicht greifen können, wenn wir zu eingebunden in den Erfordernissen des Alltags sind. Wir bleiben einfach gewohnheitsmäßig in unseren Strukturen, denn es gibt ja so viel, was es zu organisieren gilt und worüber man sich Gedanken machen muss.

Ein Ausweg ist so nicht in Sicht, denn es scheint nur zwei Extreme zu geben: Entweder den Terminkalender wegzuschmeißen und sorglos in den Tag hinein zu leben oder aber alles möglichst zeiteffizient durchzuplanen und dafür zu sorgen, dass alles funktioniert. Der erste Weg führt zu Lethargie und Chaos und der zweite Weg zu Nervosität und Unzufriedenheit – beides nicht wünschenswert. Welche Möglichkeit gibt es denn aber noch, die uns wieder mehr Raum zum Wahrnehmen der schönen Dinge des Lebens eröffnet? Wie können wir den goldenen Mittelweg zwischen den beiden Extremen finden? Das Leben besteht aus vielen einzelnen Momenten. Die Schönheit ist da. Es ist nur unsere innere Haltung, die entscheidet, wie wir die Momente erleben und auch, welche Momente wir uns erschaffen.

Doch wodurch entsteht die Möglichkeit, im Jetzt präsent zu sein? Um uns dieser Kunst anzunähern, ist es wichtig zu schauen, was das Bedürfnis ist: Nach meinem Empfinden ist es zum einen mehr innere Ruhe und zum anderen mehr Zeit. Die Zeit ist ja ein sehr subjektives Phänomen. Das kennen wir alle: dass uns Zeit manchmal sehr lang und manchmal sehr kurz erscheint. Ich mag das Sprichwort: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“ Vielleicht möchten Sie das einmal ausprobieren. Nehmen Sie sich die Zeit, um in sich hinein zu spüren: Möglicherweise gibt es da ein tiefes Bedürfnis mal gaaanz langsam zu gehen. Es ist wirklich eine besondere Erfahrung, welche Ruhe und welche lang ersehnte Erleichterung sich da einstellen können. Und das Essentielle: So können wir auch in die innere Verbindung mit uns selbst kommen. Und nur die innere Verbindung – dass wir uns selbst wieder mehr spüren – ermöglicht es dann auch, uns mit dem Außen zu verbinden, mit unseren Liebsten, mit unseren Mitmenschen, mit der Natur. Eine Verbindung nach innen und außen, die uns tiefe Erfüllung bringen kann. Und in dieser Ruhe und der Verbindung mit uns selbst fühlen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir spüren, die goldene Mitte ist ein Loslassen von denjenigen Gedanken, die uns nur im Hamsterrad halten wollen und die auf den nutzlosen Versuch ausgerichtet sind etwas im Leben kontrollieren zu wollen. Die goldene Mitte ist: Nicht sorglos, sondern sorgenfrei. Nicht entweder tun oder sein, sondern zu sein während man tut. Nicht rasen, sondern ruhen. Im Langsamgehen, d.h. im bewussten, ruhigen Tun wird aus den Extremen, die vorher unvereinbar zu sein schienen, nun ein Ganzes: Die Dinge werden in Ruhe erledigt und dabei fühlt man sich entspannt – und hat paradoxerweise sogar das subjektive Empfinden von mehr Zeit.

Währenddessen ich arbeite, im Zustand innerer Ruhe, schweift mein Blick langsam über das blaue Blütenmeer der Vergissmeinnicht… und ich freue mich.

 

Erfolgsrezept

Vom guten Vorsatz zur Verwirklichung

Das Erfolgsrezept in 5 einfachen Schritten:

Anlässlich des Jahreswechsels habe ich etwas aus meiner Coaching-Schatzkiste geholt, das ich gern mit Ihnen teilen würde: Es ist eine sehr effektive Methode wie Sie ein Vorhaben so in die Tat umsetzen, dass es dauerhaft Erfolge zeigt.

Gute Vorsätze sind zum Jahresbeginn meist auf die eine oder andere Weise ein Thema: Entweder indem man sie fasst oder indem man bewusst darauf verzichtet – vielleicht weil die guten Vorsätze erfahrungsgemäß ohnehin nicht lange vorhalten. Aber warum ist das so? Was macht den Unterschied aus, dass ein guter Vorsatz tatsächlich langfristig verwirklicht wird und Früchte trägt?

Ich habe mich selbst lange gewehrt mir etwas zum Jahresbeginn vorzunehmen. Irgendwie wollte ich mich nicht auf etwas festlegen und in der Folge dann aus einem selbst auferlegten Zwang heraus etwas machen müssen, das mir schwer fällt. Oder mich dann in der Situation wieder zu finden, dass ich das Vorgenommene nicht erreicht habe.

Dann aber hat sich etwas Grundlegendes für mich geändert. Ich habe verstanden, dass die guten Vorsätze bisher nur meinem Denken entsprungen sind und nicht meinem Innersten. Und mir hat der Anker gefehlt, ein Wert, auf den ich mich in herausfordernden Momenten berufen kann. Sowohl mein Vorhaben selbst als auch dieser Referenzwert müssen aus meinem Innersten kommen. Dann habe ich ein klares: Ich will! Und dieses ICH WILL ist das Commitment, eine Selbstverpflichtung aus dem echten inneren Wollen heraus. Auf dieser Basis sieht die Sache dann ganz anders aus.

Welchen guten Vorsatz haben Sie? Kommt das aus dem Kopf – weil es vernünftig wäre? Was ist mit Ihrem Innersten? Wollen Sie das wirklich? In welcher Form? Und wofür wollen Sie es – wohin bringt es Sie, wenn Sie es umsetzen?

Nehmen wir als Beispiel einen Menschen, der zu Silvester den guten Vorsatz fasst in Zukunft weniger Süßes zu essen, weil er merkt, dass es seinem Darm und der Figur nicht gut tut. Allerdings – nach einigen anstrengenden Arbeitstagen kommt dann zum Feierabend wieder die Lust auf Süßigkeiten. (Vielleicht ist das ein bekanntes Szenario.) Weil der gute Vorsatz nur aus dem Denken kam, kann er auch schnell wieder vergessen werden oder durch andere Gedanken ersetzt werden, die prima als Ausreden herhalten. „Das eine Mal schadet nichts. Heute brauche ich das mal.“ Und schon ist der gute Vorsatz dahin. Der Beweggrund für sein Handeln ist ihm nicht bewusst und die Konsequenzen seines Handelns werden verdrängt. Ihm fehlt ein Anker. Er handelt nicht für sich, sondern gegen sich.

Ein anderer Mensch merkt auch, dass ihm Süßes nicht gut tut und er fasst den Vorsatz weniger davon zu essen. Diesen Gedanken gleicht er ab mit seinem Innersten. Er fragt sich: „Was ist mir wirklich wichtig im Leben – ganz grundsätzlich?“ Er erkennt, dass er mehrere Werte im Leben hat, die für ihn von großer Bedeutung sind. Einer davon ist Gesundheit. Das ist es, was er grundsätzlich wirklich im Innersten will. Dafür ist er bereit etwas zu verändern. Gesundheit ist sein Grund und Boden. Er entscheidet sich bewusst: „Ich will mein Verhalten in Bezug auf Süßigkeiten ändern, ich esse weniger Zucker und ich tue das für meine Gesundheit. Das ist mein Beweggrund. Mein Commitment ist es für meine Gesundheit zu sorgen.“ Nach einigen anstrengenden Arbeitstagen kommt dann zum Feierabend wieder die Lust auf Süßigkeiten. Der Mensch hat aber ein Commitment: „Ich will gesund sein. Was ich tue ist für Gesundheit und ich tue es, weil ich es will.“ Wenn er jetzt tatsächlich hungrig ist und sein Körper Nahrung braucht, nimmt er sich etwas zum Essen, das ihm schmeckt UND das seinem Ziel dient. Er ist sich seines Beweggrundes bewusst und er sieht die Konsequenzen seines Handelns. Er hat einen Anker. Er handelt für sich, nicht gegen sich.

Hier ist das Erfolgsrezept in 5 Schritten:

Schritt 1: Befragen Sie Ihr Innerstes (Beweggrund erkennen).
Wenn Sie einen Wunsch für das neue Jahr haben, nehmen Sie sich etwas Zeit und stellen sich zunächst einmal die Frage: Welche Werte sind mir grundsätzlich wichtig? Was würde die Welt zu einem besseren Ort machen? Was liegt mir am Herzen? Denn wir brauchen etwas Größeres, WOFÜR wir etwas tun und dieses Etwas muss aus unserem Inneren kommen. Im obigen Beispiel war der Wert Gesundheit. Doch jedem Menschen sind unterschiedliche Werte wichtig, das ist ganz individuell. Befragen Sie in Stille Ihr Innerstes.
Nehmen Sie nun den ersten Wert, der Ihnen spontan einfällt, als Ihren Grundwert. Spüren Sie das noch eine Weile. Achtung, jetzt nicht das Denken die Herrschaft übernehmen lassen und im Kopf eine Pro-und-Contra-Liste machen oder den Wert gleich wieder in Frage stellen. Sondern bleiben Sie präsent, atmen Sie und spüren Sie: „Wie fühlt sich das an?“ Wenn es sich rund und stimmig anfühlt, ist dieser Wert Ihr Grund und Boden, Ihr ganz eigener grundsätzlicher Beweggrund. Ansonsten bleiben Sie beim Fühlen und laden Sie Ihren Grundwert ein zu Ihnen zu kommen: der Wert, der sich gut anfühlt.

Schritt 2: Committen Sie sich Ihrem Grundwert / Beweggrund.
Committen Sie sich jetzt diesem Beweggrund: Ein Commitment ist eine freiwillige Selbstverpflichtung, eine verlässliche Zusage an sich selbst.
„Was ich tue, ist für (Ihr Grundwert). Was ich sage, ist für (Ihr Grundwert). Was ich denke, ist für (Ihr Grundwert).“
Oft sind wir verständlicherweise vorsichtig damit uns zu etwas zu committen. Dahinter steckt die Angst sich auf etwas festzulegen, das nicht wirklich das eigene Ding ist. Indem Sie aber in Schritt 1 Ihr Innerstes – Ihr authentisches Selbst – befragt haben, haben Sie sichergestellt, dass Ihr Commitment sich auf Ihren ureigensten selbst gewählten Wert bezieht. Vertrauen Sie darauf, dass Ihre Intuition und Ihr Gefühl Ihnen genau den richtigen Grundwert genannt haben. Er kam aus Ihrem Innersten.

Schritt 3: Gleichen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem Innersten ab (Ziel und Form erkennen).
Jetzt kommen noch drei Fragen, die Sie sich selbst stellen können:
Was will ich künftig tun – was ist mein Vorhaben? (z.B. 2 Mal pro Woche joggen gehen)
Was verspreche ich mir davon – was will ich damit erreichen – was ist mein eigentliches Ziel? (z.B. Fitness)
Gehen Sie noch einmal in sich und fragen sich: Gibt es denn noch andere Formen, um das umzusetzen, das ich erreichen möchte? (z.B. tanzen oder Yoga für das Ziel Fitness) Wie fühlt es sich an, wenn Sie sich vorstellen das eine oder das andere zu tun? Wo ist die größte Resonanz, die größte Freude? Wählen Sie neu. Entscheiden Sie sich für die Form der Umsetzung, die genau Ihr Ding ist. Manchmal haben wir uns anfangs schon mit einer Vorstellung „verrannt“. Es geht darum, das Ziel vor Augen zu haben, das Sie eigentlich damit erreichen wollen. Und sich dann bewusst für die Form der Umsetzung zu entscheiden, die am besten zu Ihrem Wesen passt.

Schritt 4: Richten Sie Ihr Vorhaben an Ihrem Grundwert und Ihrem Ziel aus.
Bringen Sie jetzt Ihr Vorhaben in Einklang mit Ihrem ganz grundsätzlichen Beweggrund. Formulieren Sie das als einen Satz, als Commitment speziell für Ihren Wunsch.
„Ich höre auf mit / fange an mit (Ihr Vorhaben aus Schritt 3), und das tue ich aus (Ihr Wert / Beweggrund aus Schritt 1). Ich tue es, weil ich es will (Commitment aus Schritt 2) und ich tue es für (Ihr Ziel aus Schritt 3).“
z.B.: „Ich gehe zweimal pro Woche zum Sport, und das tue ich aus Liebe zu mir selbst. Ich tue es, weil ich es will und ich tue es für meine Fitness.“
Dieses Commitment ist Ihr Anker, der auch fest bleibt, wenn mal ein Wind kommt. Ihr Ziel ist Ihre Ausrichtung – dahin geht die Reise.

Schritt 5: Verankern Sie sich in Ihrem Commitment.
Folgendes ist noch wichtig: Erneuern Sie Ihr Commitment jeden Tag. Nehmen Sie sich eine Minute am Morgen dafür, sprechen Sie Ihr Commitment bezüglich Ihres Vorhabens (das Sie in Schritt 4 formuliert haben) erneut aus; laut, klar und aufrichtig in Übereinstimmung damit.
Und wenn Sie es wirklich ernst meinen: Erneuern Sie täglich auch Ihr grundsätzliches Commitment (das Sie in Schritt 2 formuliert haben). Das ist der Turbo-Antrieb. Damit kann sich noch vieles andere in Ihrem Leben neu ausrichten!

Diese Vorgehensweise ist ein Erfolgsgeheimnis, das Sie natürlich nicht nur für die berühmten guten Vorsätze zum Jahresbeginn, sondern auch jederzeit für andere Vorhaben anwenden können. Der Schlüssel liegt darin vom bloßen Wunschdenken – vom Kopf – ins Innere zu gehen. Und dort den Grundstein freizulegen, auf dem Sie aufbauen, das Ziel klar vor Augen.

„Commitment ist der erste Schritt zum Glück.“
Yogi Bhajan

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude mit dem Anwenden dieser kraftvollen, richtungs-weisenden Methode. Über Ihr Feedback und Ihre Erfolgsberichte freue ich mich! Wenn Sie Unterstützung bei einem der Schritte im Prozess benötigen, bin ich gerne für Sie da.

Und falls Sie für dieses Jahr ein größeres Vorhaben ins Auge fassen, lohnt es sich noch genauer hinzuschauen ehe Sie viel Zeit und Geld in die Umsetzung investieren. In einem individuellen Coaching-Gespräch können wir das Projekt gemeinsam beleuchten unter dem Aspekt: Ist es auf allen Ebenen im Einklang mit Ihrem Innersten? Denn nur so kann das Ganze langfristig von Erfolg gekrönt und authentisch sein. Ich stehe Ihnen gern zur Seite, damit Ihr Projekt von Anfang an auf sicherem Grund und Boden steht – auf Ihrem eigenen.

Erkältungen homöopathisch selbst behandeln

Schnupfennase ade!

In meiner Praxis höre ich immer wieder, dass sich Eltern für ihre Kinder ein starkes Immunsystem wünschen. Denn gerade in der kalten Jahreszeit kommt es leicht zu Erkältungskrankheiten wie Schnupfen und Husten oder Hals- und Mittelohrentzündungen. Natürlich sind Antibiotikagaben unerwünscht und tatsächlich könnten diese auch viel häufiger vermieden werden. Um das Immusystem mithilfe einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung zu stärken, wenden Sie sich gern jederzeit an mich – das gilt natürlich für Kinder und Erwachsene. Aber was kann man im Akutfall zuhause tun, wenn die Erkältung schon da ist? weiterlesen

pflanzliche Detox natürliche Entgiftung vegan

Frühjahrs-Detox-Kur

Detox wird in unserer Zeit immer mehr zum Thema – und ist Basis sowohl für die allgemeine Gesunderhaltung als auch für die Prävention vor chronischen Krankheiten. Im Zentrum steht dabei unser Ausscheidungsorgan, der Darm. Nicht umsonst wird er als Tor zur Gesundheit bezeichnet. Doch wie gut haben Sie Ihren Darm bisher gepflegt? weiterlesen

Erste Hilfe mit Homöopathie

Arnica hilft bekanntermaßen bei Blutungen infolge von stumpfen Verletzungen und ist ein homöopathisches Mittel, das mittlerweile Einzug in viele mütterliche Hausapotheken gefunden hat. Doch die Homöopathie hält noch viele andere Notfallmittel bereit, die in verschiedenen Situationen zum Einsatz kommen und wunderbare Dienste leisten können. Bei größeren Verletzungen wird zuweilen erst ein sogenanntes Schockmittel benötigt, um den physischen oder psychischen Verletzungsschock aufzulösen. Erst dann kann das eigentliche Verletzungsmittel gut wirken. weiterlesen